Foto: Nora Dreyling / freelookmedia

Zeitreise auf Rädern: Regensburg wurde zum Mekka der Oldtimer-Busse

Redaktioneller Artikel von Klaus Leitzbach mit Bildern von Nora Dreyling und Peter Wichmann

 

Der Regensburger Dultplatz verwandelte sich am vergangenen Sonntag, dem 27. September 2026, in ein lebendiges Freilichtmuseum des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs. 

Das 3. Oldtimer-Bustreffen Regensburg zog zahlreiche Besucher und historische Fahrzeuge an. Nach Angaben der Organisatoren handelte es sich dabei um das größte Treffen dieser Art in ganz Süddeutschland.

Neben einer Vielzahl historischer Linien- und Reisebusse aus nahezu allen Epochen des vergangenen Jahrhunderts bereicherten klassische Nutzfahrzeuge und historische PKW das Bild auf dem Veranstaltungsgelände. Ein besonderer Blickfang bot sich den Gästen aus der Vogelperspektive: Mittels eines Hubsteigers und einer Hebebühne konnte das gesamte Areal von oben besichtigt werden.

 

Historisches auf dem Dultplatz

Nicht nur Oldtimer-Busse auf dem Dultplatz © Nora Dreyling / freelookmedia

Eine Kooperation für die Verkehrsgeschichte

Hinter der Großveranstaltung stand ein breites Bündnis von Enthusiasten: Organisiert wurde das Treffen gemeinschaftlich vom Historischen Straßenbahnverein Regensburg e.V., dem Oldtimerclub Regensburg e.V. und dem Bundesverband der Postbusfahrer 1980 e.V..

„Unser Treffen ist längst mehr als eine Ausstellung – es ist eine Zeitreise auf Rädern“, erklärte Berthold Isaak vom Historischen Straßenbahnverein. Die ausgestellten Fahrzeuge erzählten die Geschichten ganzer Generationen, machten den Wandel des alltäglichen Reisens greifbar und hielten die Verkehrsgeschichte für das Publikum lebendig.

© Peter Wichmann / freelookmedia

Faszination durch Vielfalt

Das Konzept der Veranstalter setzte im Vorfeld bewusst auf eine breite Vielfalt. Zugelassen waren Busse aller Baujahre bis in die frühen 2000er-Jahre. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Oldtimer fahrbereit, teilrestauriert oder im unberührten Originalzustand präsentiert wurden. Genau dieser Mix machte laut Isaak den besonderen Reiz der Ausstellung aus.

Der weitläufige Dultplatz bot den idealen Rahmen für die teils imposanten Exponate. Für die weit angereisten Teilnehmer standen vor Ort Stellplätze und begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein buntes Rahmenprogramm, verschiedene kulinarische Angebote sowie der intensive Fachaustausch zwischen Fahrzeughaltern, Busliebhabern und interessierten Bürgern rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

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